12. Dezember 2015

Weihnachtliche Ausflugsziele



Der dritte Advent steht vor der Tür. Für alle, die noch nicht wissen, was sie machen wollen, habe ich heute zwei Ausflugstipps. Beide kann man auch im Rest des Jahres besuchen kann, aber gerade zur Advents- und Weihnachtszeit sind sie besonders schön sind.

Wendt & Kühn-Welt, Grünhainichen

Wer kennt sie nicht? Die kleinen Engelchen mit ihren Musikinstrumenten und den grünen Flügeln mit elf weißen Punkten. Aber wer weiß auch, wie Sie zum Leben erweckt werden?


Genau das könnt ihr im Heimatort der Engel, Grünhainichen, erfahren. Die Wendt & Kühn-Welt im Stammhaus der erzgebirgischen Traditionsfirma ist nicht groß, aber ganz exquisit und mit viel Herzblut gestaltet. An verschiedenen interaktiven Stationen kann man sich informieren, wie die Figuren gedrechselt, geleimt und bemalt werden. Außerdem kann man ein Farbquiz lösen und etwas zum Naschen gewinnen.


In einem weiteren Raum kann man sich über die Geschichte der Firma informieren und den großen Musterschrank mit unzähligen Figurenentwürfen bestaunen. Der Mut und Unternehmergeist der beiden Gründerinnen hat mich sehr beeindruckt. Für eine Frau war es Anfang des 20. Jahrhunderts doch noch sehr ungewöhnlich ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen!

Im Verkaufsraum kann man sich dann gleich noch sein neues Wendt & Kühn-Lieblingsstück erwerben.


RATAGS Erlebniswelt, Langenwolmsdorf

Seit vielen Jahren gehört der Dreiseitenhof nahe Stolpen zu einem beliebten Adventsausflugsziel für meine Familie. Jedes Jahr kann man hier Neues entdecken!


Im großen Weihnachtshaus werden die Produkte vieler verschiedener Hersteller erzgebirgischer Holzkunst gezeigt. Es gibt Räuchermänner, Krippenfiguren, Schwibbögen, Pyramiden, … in Hülle und Fülle zu Bestaunen. Außerdem gibt es auch viel Baumschmuck und Kerzen. Was einem gefällt, wandert direkt ins Einkaufskörbchen.


Auch hier kann man sehen, wie die Produkte entstehen, denn eine Schauwerkstatt bietet Einblick. Wer dadurch gleich Lust bekommt, sich selbst mal ein bisschen an erzgebirgischer Handarbeit zu probieren, der findet im Bastelladen das notwendige Zubehör. Weitere Lädchen ergänzen das Angebot.

So viel Stöbern macht hungrig und  so ist es gut, dass man sich in der Bauernwirtschaft bei deftiger Hausmannskost wieder stärken kann!

 

6. Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei



Am Adventskranz leuchten schon zwei Kerzen und Weihnachten rückt Stück für Stück näher. Höchste Zeit also Plätzchen zu backen!


Und mit wem könnte man das besser als mit einer lieben Freundin? Also habe ich mich zusammen mit Magda von freudenlichtlein in die Küche gestellt und fleißig Teig zusammengerührt. Im Hintergrund eine CD mit schöner Weihnachtsmusik und die Elisen-Lebkuchen sind fast von selbst geworden.

Und hier ist das Rezept für euch:

Ihr braucht für ca. 50 Stück:

6 Eier
250 g Zucker
1 Prise Salz
2 TL gemahlene Nelke
2 TL gemahlener Zimt
4 Tropfen Bittermandelöl
250 g gemahlene Mandeln
250 g gehackte Mandeln
200 g Zitronat
300 g Orangeat
Oblaten 70 mm Durchmesser
Kuvertüre nach Belieben





Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig rühren. Die ganzen Gewürze hinzufügen und unterrühren. Mandeln ebenfalls unterrühren. Das Zitronat und Orangeat im Mixer noch etwas zerkleinern und dann ebenfalls unter den Teig heben.


Die Masse auf den Oblaten verteilen (gelingt gut mit zwei Esslöffeln als Portionierhilfe) und die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 ° C (Umluft) 20 Minuten backen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen noch warm mit Schokolade überziehen. Wir haben uns hierbei für weiße und für Vollmilch-Schokolade entschieden.


Warnhinweis: Die Elisen-Lebkuchen sind so lecker, dass sie ganz schnell alle werden! Bloß gut, dass Vanillekipferl und Butterplätzchen auch schon fertig sind! Jetzt nur noch Kerzen anzünden, eine Tasse warmen Tee (oder Glühwein) in die Hand nehmen und den Advent genießen!


29. November 2015

Bald öffnen wir das erste Türchen

Nur noch ein Tag und dann öffnen wir am Adventskalender das erste Türchen! Was wohl dahinter sein wird?

24 kleine oder auch größere Heimlichkeiten wollen uns das Warten auf Weihnachten verkürzen. Wobei für uns Erwachsene die Zeit bis zum 24. Dezember doch meist viel zu schnell vergeht. Es gibt doch immer noch sooo viel zu erledigen! Plätzchen backen, dekorieren, Geschenke besorgen und verpacken und, und, und …



Natürlich bekommen auch in diesem Jahr meine Lieben wieder einen Adventskalender. Mit was sie befüllt sind, wird nicht verraten, sonst hätte ich mir schließlich gar nicht erst die Mühe des Verpackens machen müssen ;-) Aber zumindest die äußere Hülle zeige ich euch gern, so zu sagen als Inspiration schon für nächstes Jahr!



Der glitzernde Sternenhimmel ist für meine Mutti und die Plätzchen darf mein Mann „vernaschen“. Beide Kalender sind ganz einfach mit Hilfe von großen Plätzchenformen, Ton- und Geschenkpapier entstanden.



Habt ihr auch einen Adventskalender selbst gebastelt oder ist es bei euch die klassische Schoko-Variante zum Kaufen geworden?


22. November 2015

DIY: Advent, Advent, ein Adventskranz aus Baumscheiben



Nur noch eine Woche und dann zünden wir auch schon wieder die erste Kerze an! Höchste Zeit also, den Adventskranz für dieses Jahr vorzubereiten! Aufgrund unserer Baumfällarbeiten hatte ich mir etwas ganz spezielles in den Kopf gesetzt: ein Kranz aus ausgehölten Baumscheiben sollte es werden.


Nun ist es aber leider nicht so einfach wie gedacht das Innere einer Baumscheibe herauszutrennen. Was für ein Glück, das auch Bekannte ihren Nussbaum gefällt haben, weil der innen schon hohl war! Das hat das Ganze wesentlich erleichtert. Für diesen Adventskranz habe ich folgendes benötigt:

- 3 mittig hohle, schmale Baumscheiben
- Islandmoos
- Rote Drahtsterne
- Kleine goldene Weihnachtsbaumkugeln
- Schleifenband in dunkelrot & hellbraun
- 4 Kerzenteller
- Heißklebepistole
- Schlagbohrmaschine
- Taschenmesser (Schnitzmesser)


Und so ist der Adventskranz entstanden: Zunächst die weichen Holzrückstände im Inneren der Baumscheiben mit dem Taschenmesser entfernen. Außerdem die Scheiben von Flechten und Moos befreien und etwas säubern. Nun die drei Scheiben etwas versetzt mit der Heißklebepistole übereinander kleben und dann mit der Bohrmaschine vier Löcher für die Kerzenteller bohren.



Jetzt kann der Kranz auch schon dekoriert werden: Ich habe dazu die beiden Schleifenbänder etwas umeinander geschlungen, dann um den Kranz gelegt und eine Schleife gebunden. Hier und da habe ich ein Büschel Islandmoos und die roten Sterne und goldenen Kugeln verteilt.


Nun nur noch Kerzen in passender Farbe aufstecken und schon kann der Advent kommen! Seid ihr auch schon fleißig bei den ersten Vorbereitungen?