Da hat man mal 5 Tage am Stück frei und dann kommt man nicht "pünktlich" zum Bloggen. Aber wenn man auf Arbeit die ganze Zeit nur vorm Rechner hockt, ist eine computerfreie Zeit durchaus ein Genuss! Leider hat mir das Wetter in meinem Kurzurlaub einen Strich durch meine Pläne gemacht, aber so entstand dafür die Bastelei, die ich euch heute zeigen möchte. Die ist nichts sonderlich Neues, aber trotzdem hübsch ;-)
Da nicht viel aus Gartenarbeit wurde, habe ich mir eben ein paar Blüten ins Haus geholt. Aus wenigen Materialien wurden schmückende Mohnblüten. Man braucht dafür:
- Floristenkrepp in rot und schwarz
- schmalen Floristenkrepp in grün
- Blütenstempel
- Draht in grün
- Saitenschneider, Schere, etwas Leim
Aus dem roten Floristenkrepp habe ich für jede Blüte 5 Blütenblätter ausgeschnitten. Das schöne ist, dass man den Krepp nach Belieben noch etwas breiter ziehen kann, so dass die Blütenblätter auch eine schöne, natürliche Form bekommen.
Von dem schwarzen Krepp etwas zu einem Kügelchen zusammenknüllen und einem weiteren schwarzen Stück umhüllen, dabei das Papier nach unten länglich Formen und das ganze mit einem Draht fixieren. Jetzt haben wir den Blütenstempel und aus dem Draht wird dann der Stängel.
Formt einen zweiten Draht am oberen Ende rundlich (um den Stempelansatz legen). Hier nun die Staubblätter (Blütenstempel) um den Draht schlingen (halbieren) und mit dem Draht am Blütenstempel fixieren. Diesen und zur Stabilität auch noch einen dritten Draht mit dem bereits vorhandenen verschlingen.
Nun die Blütenblätter anlegen und diese mit dem grünen Kreppband fest umwickeln. Dabei auch alles schwarze Papier nach unten hin verdecken. Das Ende des Kreppbandes zur Sicherheit noch mit einem Klecks Leim fixieren und fertig!
Als ich die Blüten fotografieren wollte, war das Wetter sogar kooperativ. Zwar konnten sich Sonne und Wolken nicht einigen, wer am Himmel sein darf, aber immerhin hat es nicht geregnet ;-)
17. Mai 2016
8. Mai 2016
Gezeichnet: Haus Lotter
In der letzten Zeit habe ich ja vorzugsweise Vögel gezeichnet. Nun wurde es mal wieder Zeit für etwas anderes! Architektur zeichne ich nämlich auch ganz gerne mal und so habe ich mir eines der vielen wunderschönen Häuser vorgenommen, die Radebeul zu bieten hat, nämlich Haus Lotter.
Dieses charmante Fachwerkhaus, welches aus drei Bauteilen besteht (erkennt man klasse an den unterschiedlichen Farben des Fachwerkes), hat sogar seinen eigenen Wikipedia-Eintrag ;-)
Ich habe aber nicht nur das Sujet mal wieder geändert, sondern auch die Zeichenmethode. Meistens kombiniere ich Bleistiftzeichnungen mit ein paar Aquarellakzenten. Bei diesem Bild habe ich mich zur Abwechslung ganz aufs Aquarell konzentriert.
Spontan wurde daraus noch ein Muttertagsgeschenk! Was gab es denn für eure Mamas?
1. Mai 2016
DIY: Papierkugeln aus Buchseiten
Eines meiner größten Hobbys ist das Lesen. Inzwischen
verwerte ich alte Bücher aber auch fast genauso gern weiter. Denn nicht jedes
Buch kann man ewig aufheben, aber zum einfach wegwerfen sind sie mir dann auch
meist zu schade! Und deswegen wird fleißig mit Buchseiten gebastelt!
Heute zeige ich euch eine ziemlich einfache DIY-Idee. Ihr
solltet allerdings mit einer Nähmaschine umgehen können. Neben dieser braucht
ihr für die Papierkugeln außerdem:
- Viele Bücherseiten + etwas Tonpapier in beliebiger
Farbe
- Kreisschneider (oder runde Vorlage, Bleistift &
Schere)
- Garn in Wunschfarbe
Schneidet aus den Buchseiten Kreise in beliebiger Größe
aus. Mit dem Kreisschneider war bei mir eine minimale Größe von 10 cm möglich.
Da mir das schon fast zu groß war (und der Kreisschneider, die Buchseiten und
ich sowieso nicht so gut miteinander klar kamen), habe ich mir noch eine
Glasvase (ca. 11 cm Durchmesser), einen Kerzenständer (ca. 7,5 cm Durchmesser)
und ein großes Teelicht (ca. 5,5 cm Durchmesser) geschnappt und diese als
Vorlagen genutzt. Das Vorzeichnen und Ausschneiden dauert zwar länger, hat aber
durchaus was Meditatives ;-)
Pro Kugel habe ich 15 Kreise verwendet. Nur bei der
10cm-Durchmesser-Kugel waren es weniger, da fehlte mir einfach die Geduld mit
dem Kreisschneider. Da das Papier schon recht alt und brüchig war, ist es
leider leicht gerissen.
Für ein paar Kugeln habe ich auch noch aus rotem bzw.
schwarzen Tonpapier jeweils einen Kreis geschnitten, um etwas farbliche Abwechslung
reinzubringen. Wer will, kann natürlich auch die Buchseiten weglassen und alles
farbig machen, aber das wäre mir dann zu viel Farbe gewesen.
Wenn alle Kreise fertig sind, nehmt ihr davon jeweils so
viele, wie ihr für eine Kugel braucht und näht sie mit der Nähmaschine und der
Garnfarbe eurer Wahl mittig zusammen. Lasst einen langen Faden am Papier, damit
ihr die Kugeln später aufhängen könnt. Das Nähen geht ganz fix und anschließend
braucht ihr die Kreishälften nur noch aufzufalten, damit das Ganze auch
wirklich eine Kugel wird.
Und schon ist mit wenig Material und Aufwand eine
wirkungsvolle Deko gezaubert!
24. April 2016
Gezeichnet: Vogeljunge
"Jungvögel machen manchmal den Eindruck, als wäre ein Leben außerhalb des Nestes die reine Zumutung." *
Diesen Monat hatte mich eine gewisses Tief gefangen, was das Zeichnen anging. Bis ich die aktuelle Landlust durchblätterte und den Artikel über Vogeljunge las. Die sind nämlich wirklich soooo niedlich! Also habe ich eine kleine Bachstelze und Grasmücke auf Papier gebannt.
Ich weiß, ich weiß, ich habe in letzer Zeit hier viel an Vögeln gezeigt: Der "Gezeichnet-Post" vom Februar; die "Jungle Animals" oder erst kürzlich die FIMO-Vögelchen. Aber ich mag sie nun einfach mal! Als ich meinen ersten Wellensittich bekam, habe ich viele Bücher über Vögel gelesen und wollte sogar Ornithologe werden. Der Wunsch hielt so lange, bis mir klar wurde, dass man da auch bei Regen auf Felsen rumliegt, um die Tiere beim Nisten zu beobachten etc. ... Naja, die Wellensittiche zumindest, sind bis heute geblieben!
* Zitat aus Landlust Mai/Juni 2016, S. 98
Diesen Monat hatte mich eine gewisses Tief gefangen, was das Zeichnen anging. Bis ich die aktuelle Landlust durchblätterte und den Artikel über Vogeljunge las. Die sind nämlich wirklich soooo niedlich! Also habe ich eine kleine Bachstelze und Grasmücke auf Papier gebannt.
Ich weiß, ich weiß, ich habe in letzer Zeit hier viel an Vögeln gezeigt: Der "Gezeichnet-Post" vom Februar; die "Jungle Animals" oder erst kürzlich die FIMO-Vögelchen. Aber ich mag sie nun einfach mal! Als ich meinen ersten Wellensittich bekam, habe ich viele Bücher über Vögel gelesen und wollte sogar Ornithologe werden. Der Wunsch hielt so lange, bis mir klar wurde, dass man da auch bei Regen auf Felsen rumliegt, um die Tiere beim Nisten zu beobachten etc. ... Naja, die Wellensittiche zumindest, sind bis heute geblieben!
* Zitat aus Landlust Mai/Juni 2016, S. 98
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