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16. Oktober 2016

Das war das Gartenjahr 2016



Der September hatte sich ja nochmal mächtig ins Zeug gelegt und mit grandiosem Wetter und warmen Tagen überrascht. Der trübe, kühle Oktoberbeginn hat dem Ganzen ein ziemlich jähes Ende gesetzt. Und so blieb zunächst auch im Garten erstmal alles liegen, obwohl doch noch einiges zu tun war.


Wenigstens waren im September noch ein paar neue Pflanzen in die Erde gekommen. Denn im Gartenfachmarkt / der Baumschule läuft das oft so ab: Oh, soooo viele schöne Blumen! Und wenn ich dann schon wieder vollbepackt mit Töpfen bin, kommt mein Mann und fragt skeptisch: „Wo sollen die denn alle hin?“ Ach … irgendein Plätzchen wird sich doch sicher noch finden! So zogen noch eine weiße und dunkelrote Fettehenne ein, zwei neue Lavendel, eine weiße Gelenkblume, Buschwindröschen …





Nach drei Jahren Großprojekten im Garten (Terrasse bauen, Büsche rausreisen und neu pflanzen …) ist es schön, dass diese Phase nun abgeschlossen ist und man sich jetzt tatsächlich vorrangig mit der Frage beschäftigen kann, in welche Ecke man noch welche Pflanze pflanzen könnte. Unser vorletztes Großprojekt war die Neuanlageunseres Steingartens. Das letzte Projekt haben wir heute fertiggestellt. Dazu erzähle ich auch nochmal was, aber erst im November. ;-)




Unseren Nutzgarten haben wir dieses Jahr auch gut genutzt. Es gab mal nicht nur Tomaten und Zucchini (die aber auch), sondern auch Salat, Kartoffeln und Schalotten. Die Zwiebelchen sind zwar eher Miniaturausgaben, schmecken aber sehr aromatisch. Und weil es so viel Freude macht wenigstens ein bisschen Selbstversorger zu sein, sind für nächstes Jahr schon Knoblauch und Winterzwiebeln gesteckt. Außerdem habe ich (endlich!) Bärlauch gepflanzt. Freue mich schon total drauf, ihn im nächsten Frühjahr in der Küche zu verarbeiten!



Einer der vielen kleinen Gartenbewohner

Doch jetzt kehrt so langsam erst einmal Ruhe im Garten ein. Die Rosen wollen noch angehäufelt, die Pflanzkörbe mit Tulpen und Narzissen noch eingebuddelt werden. Die einjährigen Pflanzen sidn raus aus dem Beet, die Stauden sind zurückgeschnitten – wie leer es auf einmal im Beet wirkt! Nur hier und da gibt es dank Schneeheide und Alpenveilchen noch bunte Farbtupfer. Und die Chrysanthemen warten auch noch auf ihren großen Auftritt – im Augenblick sind die Knospen noch geschlossen.




Habt ihr euren Garten schon winterfest?

7. August 2016

Gartenrundgang im August



Es wird Zeit euch endlich mal wieder mit durch den Garten zu nehmen! Zurzeit lohnt sich ein Rundgang besonders, denn alles steht in schönster Blüte.

Beim Foto-Streifzug durch den Garten habe ich gleich noch hier und da ein Blümchen gemopst und mir einen schönen Strauß zusammengestellt. Eigentlich genieße ich die Blumen lieber im Garten, aber erstens ist so ein schöner Sommerstrauß in der Wohnung auch nicht verkehrt und zweitens soll man Stauden ja immer schön schneiden, damit sie noch mehr Blüten ansetzen.




Die Dahlien gleichen derzeit einer farbenfrohen Explosion. Besonders eine knallrote, die wir letztes Jahr zur Hochzeit bekommen haben, beeindruckt mit extragroßen Blüten. Nur mein Neuerwerb aus diesem Jahr hat sich leider geweigert überhaupt auszutreiben.







Im Staudenbeet blüht alles bunt durcheinander. Rosa Gelenkblumen, die fleißige Bienen anziehen, strahlend blauer Enzian, eine lustig getupfte Ballonblume, … Unsere Riesenhibisken lassen mit der Blüte noch auf sich warten, haben aber schon über und über Blüten angesetzt! Die Hibiskussträucher blühen dafür schon ganz fleißig.







Aber derzeit gibt es nicht nur Blüten, sondern auch viele Früchte! Die Brombeeren werden nach und nach schwarz, die Schalotten hängen zum Trocknen auf der Wäscheleine, die Kartoffeln sind geerntet und Tomaten sowie Zucchini werden regelmäßig in der Küche verarbeitet.



Erdbeeren-Nachwuchs, damit wir nächstes Jahr noch mehr naschen können!

Es ist schon herrlich, wenn man auf direktem Wege von der Natur beziehen kann!


17. Mai 2016

DIY: Farbkleckse in Rot - Mohnblüten

Da hat man mal 5 Tage am Stück frei und dann kommt man nicht "pünktlich" zum Bloggen. Aber wenn man auf Arbeit die ganze Zeit nur vorm Rechner hockt, ist eine computerfreie Zeit durchaus ein Genuss! Leider hat mir das Wetter in meinem Kurzurlaub einen Strich durch meine Pläne gemacht, aber so entstand dafür die Bastelei, die ich euch heute zeigen möchte. Die ist nichts sonderlich Neues, aber trotzdem hübsch ;-)


Da nicht viel aus Gartenarbeit wurde, habe ich mir eben ein paar Blüten ins Haus geholt. Aus wenigen Materialien wurden schmückende Mohnblüten. Man braucht dafür:

- Floristenkrepp in rot und schwarz
- schmalen Floristenkrepp in grün
- Blütenstempel
- Draht in grün
- Saitenschneider, Schere, etwas Leim


Aus dem roten Floristenkrepp habe ich für jede Blüte 5 Blütenblätter ausgeschnitten. Das schöne ist, dass man den Krepp nach Belieben noch etwas breiter ziehen kann, so dass die Blütenblätter auch eine schöne, natürliche Form bekommen.

Von dem schwarzen Krepp etwas zu einem Kügelchen zusammenknüllen und einem weiteren schwarzen Stück umhüllen, dabei das Papier nach unten länglich Formen und das ganze mit einem Draht fixieren. Jetzt haben wir den Blütenstempel und aus dem Draht wird dann der Stängel.



Formt einen zweiten Draht am oberen Ende rundlich (um den Stempelansatz legen). Hier nun die Staubblätter (Blütenstempel) um den Draht schlingen (halbieren) und mit dem Draht am Blütenstempel fixieren. Diesen und zur Stabilität auch noch einen dritten Draht mit dem bereits vorhandenen verschlingen.



Nun die Blütenblätter anlegen und diese mit dem grünen Kreppband fest umwickeln. Dabei auch alles schwarze Papier nach unten hin verdecken. Das Ende des Kreppbandes zur Sicherheit noch mit einem Klecks Leim fixieren und fertig!



Als ich die Blüten fotografieren wollte, war das Wetter sogar kooperativ. Zwar konnten sich Sonne und Wolken nicht einigen, wer am Himmel sein darf, aber immerhin hat es nicht geregnet ;-)